Einleitung
Den Pro S haben wir gezielt an zwei Turniertagen sowie in mehreren schnellen Trainingsrunden getestet, um herauszufinden, ob sich die Wettkampfzulassung der World Padel Tour auch im Amateur-Alltag auszahlt.
Spielgefühl
Direkt aus der frisch geöffneten Dose entfaltet der Pro S ein beeindruckend lebendiges Spielgefühl. Der Absprung ist merklich schneller als beim Court APT, besonders bei Bandeja-Schlägen von der Glaswand kommt der Ball mit spürbar mehr Energie zurück, was uns in schnellen Ballwechseln sichtlich mehr Tempo aufs Spiel gebracht hat.
Haltbarkeit
Hier zeigt sich allerdings die Kehrseite der hohen Anfangsgeschwindigkeit. Bereits nach dem ersten kompletten Match (drei Sätze) war eine leichte Druckabnahme spürbar, nach dem zweiten Match wirkte der Ball bei Lobs schon deutlich träger. Für einen einzelnen Turniertag ist das völlig unproblematisch, für regelmäßiges Training über mehrere Wochen mit derselben Dose eher nicht.
Fazit
Der Head Pro S ist die richtige Wahl für Turniertage und einzelne wichtige Matches, bei denen maximale Geschwindigkeit und ein wettkampfgerechtes Sprungverhalten zählen. Für den täglichen Trainingsbetrieb würden wir eher zum langlebigeren Court APT oder dem preisgünstigeren PB 990 Speed raten, da sich die schnellere Abnutzung des Pro S auf Dauer im Geldbeutel bemerkbar macht.
