Einleitung
Der Metalbone ist Adidas’ Antwort auf die Frage, wie viel Power sich technisch noch aus einem Padelschläger herausholen lässt. Gemeinsam mit Ale Galán entwickelt, verbindet er eine kopflastige Diamantform mit einem Gewichtssystem, das sich bis ins Detail an den eigenen Spielstil anpassen lässt.
Wir haben den Schläger mehrere Wochen im Wettkampf getestet und dabei besonders auf das Zusammenspiel zwischen der enormen Schlagkraft, dem Komfort des Kerns und der Feinjustierbarkeit über das Weight & Balance System geachtet.
Spielgefühl
Direkt beim Einschwingen spürt man das Gewicht im Kopf, typisch für einen reinrassigen Power-Schläger dieser Klasse. Die Octagonal Structure des Rahmens hält die Torsion trotzdem überraschend gering, Treffer wirken präzise statt wackelig.
Der EVA Soft Performance-Kern nimmt der Härte des 16K-Carbons einiges an Schärfe, was sich vor allem bei langen Matches im Arm bemerkbar macht. Das Weight & Balance System braucht ein paar Sessions, um die für einen selbst passende Konfiguration zu finden, danach lässt sich der Schläger aber sehr gezielt auf den eigenen Spielstil zuschneiden.
Power vs. Kontrolle
Power: Das ist die klare Paradedisziplin. Bei Smashes und Bandejas entfaltet die Kombination aus Diamantform und aluminisiertem Carbon eine Durchschlagskraft, die in der Preisklasse ihresgleichen sucht.
Kontrolle: Zweitrangig, aber nicht vernachlässigbar. Die Octagonal Structure sorgt für ein stabileres, präziseres Treffgefühl als bei vielen anderen reinen Power-Diamanten, ersetzt aber keine saubere Technik.
Fazit
Der adidas Metalbone 2026 ist ein technisch beeindruckender Power-Schläger, der genau das liefert, was man von Ale Galáns Signature-Modell erwartet: maximale Schlagkraft, gepaart mit durchdachter Anpassbarkeit.
Für ambitionierte Offensivspieler mit dem nötigen Budget eine klare Empfehlung. Wer Kontrolle über Power stellt oder preissensibel ist, findet in unserem Vergleich günstigere und verzeihendere Alternativen.



