Siux Fenix Pro Black 2026 Padel-Schläger in Schwarzgrau mit lila Griff und grünem Logo

Im Vergleich 2026 · Kopflastiger Angriffsdiamant für Spieler mit sauberer Technik

Siux Fenix Pro Black 2026 im Vergleich

Eingeordnet von Lucas T.veröffentlicht am

Kurzfazit

Der Siux Fenix Pro Black 2026 ist ein kompromissloser Angriffsschläger, der Punkte über Kopf beendet und jeden Fehler sofort zeigt. Wer am Netz Druck macht, sauber trifft und einen schnellen Arm hat, bekommt enorm viel Power und Spin. Mit dem Head Extreme Pro 2026 liegt er bei Power und Kontrolle gleichauf, der Head ist aber etwas handlicher.

Diamant, harter Kern, 12K-Carbon mit 3D-Struktur und spürbar Gewicht im Kopf: Beim Siux Fenix Pro Black 2026 ist sofort klar, wofür er gebaut ist. In den Tests, die wir ausgewertet haben, liefert er beim flachen Smash und bei der Vibora enorm viel Druck. Dafür verzeiht er kaum etwas, und in der Abwehr wird er schnell schwer. Ein Schläger für Angreifer mit sauberer Technik und schnellem Arm.

Redaktionell unabhängig. Beinhaltet Affiliate-Links.Wie wir testen

Einschätzung

8,2/10

Diamant355-375gProfi
Datenblatt Siux Fenix Pro Black 2026
FormDiamant
Gewicht355-375g
KernEVA Soft
Schlagfläche12K-Carbon Honeycomb, strukturiert
HärteHart
SpielniveauProfi
Gesamtnote8,2 von 10

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Siux Fenix Pro Black 2026 im Überblick

Der Fenix Pro ist der Schläger von Leo Augsburger, und die Ausgabe 2026 gibt es in Schwarz und in Glow Purple. Beide stehen bei Siux für 350 € in der Pro-Reihe, oberhalb der zugänglicheren Fenix Elite. Wir besprechen hier die schwarze Version, Siux nennt für beide dieselben Daten.

Auf dem Papier ist alles auf Angriff gestellt: Diamantform, hohe Balance, eine Fläche aus 12K-Carbon in Wabenstruktur mit satinierter 3D-Oberfläche, ein Rohrrahmen und 355 bis 375 Gramm. Beim Kern schreibt Siux EVA Soft, gibt die Härte aber selbst mit 10 von 10 an. Tester und Handel beschreiben ihn durchweg als hart.

Auf dem Court hatten wir ihn nicht. Grundlage dieses Berichts sind fünf veröffentlichte Tests: padel.how, Padelful, PadelZoom, padelvergleich.de und PadelTestLab. Uns hat interessiert, warum die Urteile so weit auseinanderliegen, von 71 bis 91 Punkten.

Spielgefühl

In einem Punkt gibt es keinen Streit: Der Fenix Pro ist hart. Padelful nennt den Kontakt trocken und knackig, der Ball sinkt kaum in die Fläche ein. padel.how findet ihn sogar steifer und direkter als den Vorgänger Fenix Pro 5. Wer von einem weicheren Schläger kommt, sollte mit ein paar Einheiten Umgewöhnung rechnen.

Das Gewicht sitzt weit vorn. padel.how gibt die Balance mit 27 bis 27,5 Zentimetern an, und in schnellen Ballwechseln am Netz merken das fast alle Tester. Padelful sieht die Handlichkeit trotzdem besser als bei vielen Diamanten mit ähnlicher Power. Der Rat aus den Tests: Wer die Wahl hat, nimmt ein Exemplar vom unteren Ende der Gewichtsspanne.

Beim Arm gehen die Meinungen auseinander. padelvergleich.de lobt, wie gut die Vibrationen trotz hartem Kern im Griff bleiben. PadelTestLab warnt dagegen vor Treffern außerhalb der Mitte, die bis in Ellbogen und Schulter gehen, vor allem in langen Matches. Siux selbst gibt für den Ellbogenkomfort 7,4 von 10 an.

Power vs. Kontrolle

Power: Hier spielt er ganz oben mit. PadelZoom vergibt 10 von 10 und zählt ihn zu den besten Smash-Schlägern des Jahres, Padelful kommt auf 9,9. Flache Smashes, Bandejas mit Druck und schnelle Viboras profitieren vom Kopfgewicht. Der Haken: Ohne aktive Beschleunigung fällt die Leistung schnell ab, halbe Schwünge belohnt er nicht.

Kontrolle: Hier liegen die Urteile am weitesten auseinander. Padelful und PadelZoom sehen sie bei 9 und mehr, solange du nichts erzwingst. padel.how gibt 7,5, PadelTestLab 77 von 100, Siux selbst nur 5,8. Unterm Strich: Bei hohem Tempo und sauberem Treffpunkt lässt er sich gut platzieren, langsame Lobs aus der Defensive brauchen dagegen vollen Durchzug, weil der Ball wenig von selbst rausgeht.

Fazit

Der Siux Fenix Pro Black 2026 ist ein kompromissloser Angriffsschläger, der Punkte über Kopf beendet und jeden Fehler sofort zeigt. Wer am Netz Druck macht, sauber trifft und einen schnellen Arm hat, bekommt enorm viel Power und Spin. Für Mittelklasse-Spieler und Verteidiger ist er zu fordernd.

Mit dem Head Extreme Pro 2026 liegt er bei Power und Kontrolle gleichauf, der Head ist aber etwas handlicher. Gegenüber dem Bullpadel Hack 04 2026 bringt er mehr Power bei fast gleicher Kontrolle, verliert aber beim Handling. Auf Amazon kostet er aktuell rund 160 €, deutlich weniger als die 350 € UVP.

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