Babolat ist die älteste Marke in unserem Test. Die Firma wurde 1875 in Lyon gegründet, anfangs mit Saiten aus Naturdarm, und ist bis heute in Familienhand. Aus dem Tennis kommend, baut Babolat inzwischen auch eine große Padel-Kollektion. Bekanntester Spieler ist Juan Lebrón. Alle 10 Babolat-Schläger aus unserem Test haben wir selbst gespielt. Hier steht, wie die etwas verwirrenden Namen zusammenhängen und welcher Babolat zu deinem Spiel passt.
So sind die Babolat-Namen aufgebaut
Babolat-Schläger tragen meist zwei Namensteile. Der eine sagt, für welchen Spielstil der Schläger gebaut ist, der andere, für welches Niveau.
Ein Technical Viper ist also der Power-Schläger der höchsten Stufe, ein Counter Vertuo der Kontrollschläger für Aufsteiger. Die Zahl dahinter, etwa 2.6 oder 3.0, steht für die Modellgeneration. Den Technical Veron 2025 findest du im Handel zum Beispiel auch als Technical Veron 2.5.
Die Babolat-Modelle aus unserem Test
Viper: die Power-Schläger
Die Viper ist Babolats bekanntester Schläger. Die Technical Viper 2024 ist mit 8,5 der bestbewertete Babolat in unserem Test. Die Technical Viper 3.0 ist noch kompromissloser, wir haben sie als Profi-Schläger eingestuft. Die Technical Viper Soft 3.0 ist die komfortablere Variante mit weicherer Fläche. Der Viper Juan Lebrón 3.0 ist Lebróns Signature-Schläger und hat mit 9,7 die höchste Power-Note aller Babolat-Modelle bei uns.
Veron: Mittelklasse für Fortgeschrittene
Der Technical Veron 2025 ist der zugänglichere Bruder der Viper: gleiche Diamantform, aber eine Fläche aus Carbon und Glasfaser, die harte Treffer etwas abfedert, und rund 135 Euro. Der Counter Veron 2.6 ist der runde Kontrollschläger dieser Stufe.
Vertuo, Origin und Stima: für den Einstieg
Der Counter Origin ist unsere Babolat-Empfehlung für Anfänger. Der Counter Vertuo 2.6 ist noch weicher und hat eine Spin-Oberfläche, ist aber teurer. Der Air Origin 2025 ist eine leichte Tropfenform, der Stima Vita 2025 der günstigste und zusammen mit dem Air Origin der leichteste Babolat in unserem Test.
Welcher Babolat passt zu dir?
| Du suchst … | Unsere Empfehlung | Warum |
|---|
| deinen ersten Schläger | Counter Origin | rund, weich, Kontrolle 8,8, rund 99 € |
| einen sehr leichten Einstieg | Stima Vita 2025 | 335 bis 355 Gramm, grifflastig, rund 71 € |
| Kontrolle für Fortgeschrittene | Counter Veron 2.6 | rund, Kontrolle 9,0 |
| Angriff mit etwas Komfort | Technical Veron 2025 | Diamant, Power 8,8, rund 135 € |
| maximale Power | Technical Viper 2024 | Power 9,6, Testnote 8,5 |
| den Schläger von Juan Lebrón | Viper Juan Lebrón 3.0 | Power 9,7, harter Kern |
Zwei Babolat-Modelle haben wir direkt mit anderen Marken verglichen, die Artikel stehen unten auf dieser Seite.
Häufige Fragen zu Babolat
Was ist der Unterschied zwischen Viper, Veron und Vertuo?
Das sind die drei Stufen von Babolat. Viper ist für erfahrene Turnierspieler, Veron für regelmäßige, fortgeschrittene Spieler und Vertuo für den Einstieg bis ins Mittelfeld. Darunter gibt es noch Einsteigermodelle wie Origin und Stima.
Was bedeuten Technical, Counter und Air?
Den Spielstil. Technical steht für Power und Angriff, Counter für Kontrolle und Komfort, Air für Wendigkeit. Ein Counter Veron ist also ein Kontrollschläger der mittleren Stufe.
Welcher Babolat ist für Anfänger?
Der Counter Origin. Er ist rund, weich und kostet rund 99 Euro. Wer einen besonders leichten Schläger sucht, schaut sich den Stima Vita 2025 an.
Welchen Schläger spielt Juan Lebrón?
Einen Viper aus seiner eigenen Signature-Linie. Den Viper Juan Lebrón 3.0 haben wir getestet: harter Diamant, 370 Gramm, sehr viel Power. Was die anderen Profis spielen, steht in Welche Padelschläger spielen die Profis.